Bist du bereit, mehr Leser mit deiner Meta-Beschreibung anzuziehen?

Meta Beschreibung: Asiatische Frau am Computer

Du willst eine Meta-Beschreibung texten, hast aber keine Ahnung, wo du starten sollst? Oder wohin die gehört?

Nach mehr als 100 Blogbeiträgen weiß ich, wohin damit – aber vor allem wie du eine Meta-Beschreibung textest, die gerne geklickt wird.

Schenke mir 7 Minuten deiner Zeit und lerne,

  • was genau eine Meta-Beschreibung ist,
  • warum du unbedingt eine brauchst (sonst wird das für dich übernommen),
  • wie ein gutes und ein schlechtes Beispiel aussieht,
  • wo die eine Meta-Beschreibung in WordPress hingehört
  • und welche Fehler du vermeiden solltest.

Dabei? Dann geht’s los.

Was ist eine Meta-Beschreibung

Die Meta-Beschreibung (engl. Meta-Description) ist das, was dir Google in der Übersicht als Häppchen ausspuckt.

Guckst du hier:

SERP Snippet von Desiree Wölper
Die Meta-Beschreibung wird abgeschnitten – das liegt an der Info „vor 6 Tagen“, weil ich dort die Seite zuletzt besucht habe.

Die Meta-Beschreibung ist nur der kurze Einzeiler. Die Überschrift heißt Meta-Titel (engl, Meta-title). Zusammen sind sie die: Meta-Daten.

Ganz schön, viel Meta, da könntest du meinen, das hätte was mit Mark Zuckerberg zu tun.

Nein, hat es nicht.

Der ganze Kram heißt nur deshalb Meta, weil Meta eine andere Ebene meint. Ein bisschen wie du mit deiner besten Freundin – auch ohne Worte, wisst ihr, was gemeint war.

Du „kommunizierst“ auf der Meta-Ebene mit Google. Oder andersherum: Google liest die Meta-Daten jeder Seite aus.

Und weiß dann, was es dort zu „sehen“ gibt und was nicht.

Warum du eine Meta-Beschreibung brauchst

Sparst du dir die Meta-Daten auszufüllen, übernimmt Google das für dich. Und da kann allerlei Schabernack passieren.

Zum Beispiel: Langweiliger Titel und öde Beschreibung?

Tja, warum soll ich mir dann deinen Beitrag anschauen?

Richtig, es gibt keinen Grund.

Daher ist es super megawichtig, dass du das selbst übernimmst und Vollgas gibst. Gibt dir so viel Mühe, dass ein paar Gehirnzellen schmelzen.

Aber das ist ok, schließlich willst du doch bei Google nach oben, oder nicht?

Den je mehr Leute jetzt klicken (und bleiben) – desto besser für dich. Google merkt dann: „Oh, der Inhalt kommt gut, das schiebe ich mal weiter nach oben.“

Leider kann es vorkommen, dass trotz genialer Meta, diese nicht angezeigt wird. Nicht dein Fehler! Google testet und macht, was es will.

Und wie schreibst du eine Meta? Richtig, mit genial geilen Copywriting.

Wie du eine Meta-Beschreibung schreibst, die neugierig macht

Ja, es ist wichtig, dass die Meta-Daten deinen Inhalt wiedergeben.

Und ja, da gehört auch dein Keyword rein.

Aber – Nutze den Platz, um neugierig zu machen. Das ist der Titel und Text, den alle lesen, bevor sie klicken.

Wenn du nur den Inhalt korrekt wiederkäust – haut das keinen vom Hocker.

Ok, muss keiner gleich herunterfallen. Aber ein bisschen mit Worten spielen und Neugierde entfachen?

Klingt nach einem Plan. Schauen wir uns doch einfach ein gutes und schlechtes Beispiel an.

Meta-Titel und Meta-Beschreibung Beispiele

Gähnendes Beispiel:

Das überzeugt nicht mal meine Oma.

Wenn du neue Kunden gewinnen willst, ist das Letzte, was du hören willst, dass es einfach ist. Denn wenn es einfach wäre, hättest du bereits welche und würdest nicht googeln.

Die Meta-Beschreibung schwulst und trieft nur vor sich hin. Allgemein-Gewäsch – das kann selbst die KI besser.

Das Unternehmen ist gegründet, fehlen nur noch die Kunden. Nein, wirklich! 😱

Und ich dachte, ich google, weil mir der LinkedIn-Feed zu langweilig ist.

Jetzt fragst du dich sicher, wie geht es besser? Tatsächlich hat das die nächste Firma, (die fast gleich heißt) viel besser hinbekommen. Aber schau selbst:

Och, Umsatz nehm ich gerne und dann noch eine Checkliste – da schau ich mal.

Erst mal haben die verstanden, was ich wirklich will: mehr Umsatz.

Ja okay, das Wort Tipps wird so oft benutzt, da ist schon unsere Inflation mäßig gegen. Bessere Alternativen: Kniffe, Wege oder Zutaten.

Dann werfen sie eine Frage in den Raum – na über welchen Weg bekomme ich den Kunden?

Das willst du jetzt sicher wissen. Den genau den zeigen sie dir und das noch mit Checkliste!

Noch Gründe, nicht zu klicken? Ich seh keine.

Was ist also der Unterschied beider Anzeigen:

  1. Anzeige plappert nur Einheitsgrütze daher. Und sagt mir durch die Blume, dass ich dumm bin, schließlich ist es doch ganz einfach.
  2. Anzeige haut sofort meinen Wunsch raus und wirft dann eine Frage auf. Und der letzte Köder ist die Checkliste. Klar klicke ich sofort.

Der Trick ist, den Wunsch direkt zu anzusprechen.

Oder ein Versprechen zu liefern.

Dann geschickt mit einer offenen Frage um die Ecke kommen und obendrauf dir ein nützliches Tool anbieten.

Voilà. Fertig ist die gelungene Meta-Beschreibung.

Aber – egal, was du schreibst: halte dein Versprechen.

Es geht hier nicht darum, reißerisch zu schreiben und am Ende kommt nur Müll raus.

Es geht darum, die Suchintention zu verstehen und die Menschen da abzuholen.

Und ja, das darfst du mit Leckerlis.

Wie du deine Meta-Beschreibung einpflegt

Ich gehe jetzt einfach dreist davon aus, dass du WordPress benutzt, wie 80 % aller Online-Selbstständigen.

Du benötigst ein Plugin, um die Meta-Daten zu pflegen. Genauer ein SEO-Plugin.

Welches du dafür benutzt ist völlig wumpe, solange du weißt, wo der Text hinsoll.

Als Beispiel zeige ich dir das jetzt mit Rank Math. Da es mein favorisiertes SEO-Plugin ist.

Lass uns schauen, wo du deine geniale Beschreibung einfügst.

Schritt 1: Öffne den Blogbeitrag, indem du auf „Bearbeiten“ klickst.

WordPress Dashboard Beitragsübersicht
Bearbeite einen Beitrag deiner Wahl.

Schritt 2: Klicke links oben auf das Rank Math Symbol.

WordPress Beitrag Rank Math anklicken
Die Punkte sagen wie gut dein Inhalt zum Keyword passt.

Schritt 3: Klicke auf Snippet bearbeiten.

Rank Math Snippet bearbeiten
Die Meta-Daten werden gerne Snippet genannt.

Schritt 4: Schreibe überzeugende Meta-Daten in die Felder.

Rank Math Snippets eintragen
Ändere den Titel, die URL und die Beschreibung.

Schritt 5: Du bist fertig und darfst dich freuen.

Rank Math Snippet schließen
Rank Math speichert automatisch.

Du kannst das Fenster bedenkenlos schließen. Das Tool speichert deine Eingabe – sofort.

Das war doch total einfach, oder?

Falls du kein Rank Math benutzt, sondern YoastSEO oder so – Google einfach danach „Tool + Meta-Daten eintragen“.

Welche Fehler du vermeiden solltest

Ja, du kannst bei der Meta-Beschreibung Fehler machen. Ganze 3 stelle ich dir jetzt vor.

1. Keyword falsch eingebunden

Es ist wichtig, das Keyword exakt reinzuschreiben. Kein Synonym, keine andere Schreibweise.

Wenn dein Keyword lautet: Kunden gewinnen, dann schreib exakt Kunden gewinnen. Und nicht wie du Kunden gewinnst.

Nööt. Setzten, sechs.

Das Gleiche gilt für den Meta-Titel. Achte auf die genaue Schreibweise und binde sie so ein.

Ja, das ist langweilig, aber funktioniert. Und manchmal holprig beim Schreiben – dafür funktioniert es hervorragend.

Ach übrigens, das gilt nicht für deine Überschrift im Artikel. Die kannst (und solltest) du freier gestalten.

2. Zu viel Text

Auf unnötiges Geplapper steht – niemand.

Darum geht es aber nicht. Sondern du hast nur wenig Platz.

Der Titel darf zwischen 55 und 65 Zeichen haben und die Beschreibung darf 175 Zeichen nicht sprengen.

Um das genau zu prüfen, kannst du zum Beispiel den SERP Snippet Generator von Sixtrix benutzten.

Gibt deine URL und schau, ob nichts im Nirwana verschwindet.

Wäre ja schade, wenn dein genialer Text abgeschnitten wird, genau in dem Wort, was überzeugt, oder?

3. Zeichen-Stuffing

Du liebst Icons – ich auch. ❤

Aber bitte ignoriere diese kuriosen Guru-Geheimtipps, deine Beschreibung mit drölftausend Zeichen zu bereichern.

Wow. Haken, da muss ich sofort klicken – Nicht!

Damit deine Beschreibung mehr Aufmerksamkeit erhascht.

Ja, das tut sie – ist sie dadurch besser? Nein!

Das Problem: Google schmeißt die meistens eh raus. Und du verschwendest deine Zeit damit, ein Zeichen zu finden, was überlebt. Was eine Prokrastination.

Es kommt weder besser an – noch lässt es dich seriöser wirken. Ganz im Gegenteil.

Da diese Icons oft bei billigen Shops (sehr freundliche Umschreibung) eingesetzt werden.

Diese Haken kommen mir bekannt vor. 🤔

Da reihe ich mich nicht dazu.

Fazit zur Meta-Beschreibung

Egal wie du online dein Geld verdienst, du brauchst Texte, die sofort überzeugen.

So auch die Meta-Beschreibung. Einfach nur was hinzuklatschen, was an der Zielgruppe vorbeigeht, wird dir keine Klicks bringen (siehe oben meine zwei Beispiele).

Und wenn keiner deinen Blog liest, kann der weder erfolgreich werden, noch bekommst du so Kundinnen.

Deswegen achte darauf, was erwartet die Leserin, wenn sie nach dem Wort sucht? Und hole sie genau da ab.

Viel Freude beim Texten.

Schreib mutig.

Deine Désirée

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen