Erfolgreich bloggen – So habe ich in 1,5 Jahren 40.000 Besucher angelockt (und das im Jahr 2024)

Erfolgreich bloggen: lachende Frau am Computer

Ich habe gefühlt schon 66 Blogs gestartet.

Ohne Erfolg.

Entweder keiner kam vorbei oder ich hatte keine Lust mehr, übers Thema zu schreiben. Was hat mich geritten über Ernährung zu schreiben, wenn ich Kochen satthabe?!

Nach 3 Blogs hatte ich ein System und wusste genau, was ich tun muss. Und habs voll durchgezogen.

Ich werde dich nicht mit Banalitäten langweilen wie Nische, unklare Ziele oder fehlende Strategie.

Die meisten Tipps, wenns um erfolgreiche Bloggen geht, kommen von Leuten, die ihren Blog vor Jahrzehnten gestartet haben.

Ja, früher war das leicht. Da warst du schon erfolgreich, weil du online warst.

Heute ist das Internet voll – voller als Karstadt am 24. Dezember. Da reicht es nicht, einfach nur zu bloggen.

Du brauchst Witz und Wumms, um dich abzuheben von der Konkurrenz und KI.

Und trotzdem habe ich es geschafft. Yeah, Tendenz weiter steigend.

Was ich gelernt habe? Meine 5 Zutaten aus 3 Jahren Bloggen und mehr als 100 Artikeln, die heute noch funktionieren.

Immer zur gleichen Zeit.

Finde deinen Rhythmus.

Und nein, ich meine nicht deinen Schreibrhythmus. Sondern lege einen Tag fest, an dem dein Artikel online geht.

Das kann ein Wochentag sein oder ein bestimmter Tag im Monat. An diesem Tag geht dein Artikel online – ohne Wenn und Palaver.

Das mach’ ich heute noch so. Und es funktioniert.

Ich lege den Tag fest und dann ist das so. Punkt.

Dieser Tag ist heiliger als Mutter Teresa.

Am besten ist es immer der gleiche Tag. So weiß deine Leserschaft, wann es bei dir neues Futter gibt.

Meine Empfehlung: Einmal die Woche. Falls du das nicht halten kannst, mindestens einmal im Monat.

Noch weniger? Vergiss es. So geht erfolgreich bloggen jedenfalls nicht.

Wann du schreibst und wie – völlig egal. Solange du dich an dein eigenes Date hältst.

Ohne SEO wird das nichts.

Blogge, als würde dich keiner lesen.

Ja, kannst du machen. Die Frage ist: warum, solltest du das tun?

Dein Theater-Auftritt steht an. Du hast die Kinder vernachlässigst, um abends noch zu Proben: Texte auswendig lernen, Mimik einstudieren und alles wieder von vorne.

Du kannst deine Rolle. Du weißt, du wirst es schaffen.

Dann ist der große Tag – und niemand kommt (außer deine Kinder).

Geiles Gefühl? Näh.

Wenn du erfolgreich bloggen willst, ist Google deine Freundin. Sie will das Beste für die Leserin – genauso wie du.

Um SEO wirst du nicht herumkommen. Du brauchst kein Profi darin zu werden – aber ein, zwei nützliche Tools, die dir weiterhelfen.

Das sind geschenkte Ideen für Blog-Artikel. Aber vor allem sorgt SEO dafür, dass Menschen deinen Blog finden.

Nicht jeder Artikel muss SEO-optimiert sein, aber zum Start ist es nützlich, sich darauf zu stürzen wie Großstadt-Tauben auf Brotkrümel.

Wer sucht, der findet?

Und wenn du schon Suchwörter (Keywords) findest, dann achte auf die Suchintention.

Du fragst dich, was das ist? Schlaue Tools und dein Verstand geben dir die Antwort.

Wenn du das Wort „Katze“ googelst. Was erwartest du?

  • Katzen Memes?
  • Infos zu Katzenrassen?
  • Katzen-Shop?
  • Bilder von Katzen?

Wenn du weißt, was deine Leserin erwartet, kannst du diese besser erfüllen.

Suchst du hingegen „Google Pixel kaufen“, wirst du wohl keine Infos erwarten, sondern den Shop mit dem Kauf-Button.

Die Suchintention ist das, was deine Leserin erwartet, wenn sie bei dir landet.

Sie will eine Antwort auf ihre Frage.

Und das zügig.

Egal, was manche Gurus behaupten, komm zum Punkt. Deine Artikel dürfen nur so lang sein, wie nötig, aber so kurz wie möglich.

Ach übrigens, ich habe keine Ahnung, was Menschen erwarten, wenn sie Katzen googeln. 🙀

Überzeuge sofort.

Jeder Text, der von dir gelesen wird, ist deine Bühne.

Verschenke die nicht.

Butter richtig viel Herz, Hirn und Verstand in deine Texte, damit sie gelesen – und dann geliebt werden.

Schaffst du das nicht. Tja, dann hilft dir kein SEO oder kurioser Schreib-Hack, um das gesunkene Boot herumzureißen.

Investiere in deine Schreibskills. Gerade, weil du selbstständig bist.

Egal, was du machst. Es hat sicher mit Text zu tun.

Social Media Post?

Text.

E-Mail?

Text.

Video?

Text alias Videoscript.

Ich könnte die Auflistung ewig weiterführen. Egal was du online tust, du brauchst Texte, die sofort überzeugen. An jeder Stelle.

Und wie schaffst du das?

Schreib anders.

Klinge auf gar keinen Fall wie der Rest!

Wenn ich schon Phrasen lesen, wie:

  • Kennst du das?
  • Schreiben ist kein Hexenwerk, sondern Handwerk.
  • Hand aufs Herz?!
  • Lass uns dein Business aufs nächste Level heben. (Das klappt nur in Spielen)

Knallt mein Kopf vor Langeweile auf den Tisch.

rt56t5rfjkl (Ups, Kopf-Attacke.)

Das Problem: Es ist austauschbar.

Haue richtig in die Tasten und verabschiede dich von Mittelmäßig-Meerkost.

  • Schmeiß Phrasen und Floskeln raus.
  • Mach, kürze Absätze.
  • Nutze mehr Zwischenüberschriften.
  • Schreib aktiv (und bleib aktiv).
  • Werde kreativ und spiele mit Worten.
  • Zeig dich.

Heiliger Bimbam – so schwer kann es doch nicht sein, oder?

(Er)finde eigene Blog-Formate.

Blog-Formate helfen dir schneller zu schreiben, weil sie nach einem bestimmten Muster aufgebaut sind.

Welches Format für dich interessant ist? Da reicht eine grobe Antwort. Kein Fachbuch.

Zum Start gilt: Fang an!

Weniger denken, mehr machen.

Ja, deine ersten 12 Blogartikel sind suboptimal. Da geht es um Routine. Ausprobieren.

Ich habe erst 26 Artikel geschrieben, bevor ich vorsichtig geguckt habe – was kommt an und was nicht.

Am Anfang waren meine Formate komplett anders als heute. Mein neues Format mag ich viel lieber.

So sehr, dass ich die alten Artikel ins neue Format übertrage.

Aber um dahin zu kommen, musst du erst herausfinden – was bei deinen Leserinnen zündet.

Du willst erfolgreich bloggen?

Dann starte jetzt – sofort. KI und deine Konkurrenz sind schon dabei.

Je früher du anfängst, desto besser. Mit jedem Artikel wirst du geübter, du wirst früher in Google auftauchen und siehst schneller Erfolge.

Und investiere in deine Schreibskills, die skalieren nämlich mit deinem Einkommen. Je besser du schreibst, desto sichtbarer wirst du.

Deine Leserinnen lechzen dann bereits nach neuen Content von dir – so wie du sehnsüchtig auf deine Lieblingspizza beim Italiener wartest.

Letzter Tipp: Bleib dran. Egal, was passiert – halte durch. Manchmal passieren die Wunder erst an dem Punkt, wo du aufgeben willst.

Da denke ich an die Geburten meiner Kinder. An dem Punkt, wo ich aufhören wollte, war das Kind nur noch ein paar Wehen „entfernt“.

Und dann ging alles ganz fix.

Schreib mutig.

Deine Désirée

1 Kommentar zu „Erfolgreich bloggen – So habe ich in 1,5 Jahren 40.000 Besucher angelockt (und das im Jahr 2024)“

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